Willkommen in Hohen Neuendorf
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Sportlich und privat im Boot

Kanute
Mattes Schönherr
Telefon:01 51/25 25 35 89
E-Mail:matti.schoenherr@gmail.com

Große Schritte zum Erfolg

Stand: Oktober 2017

Sensation in Litauen: Ein Hohen Neuendorfer sorgte wesentlich mit dafür, dass die deutsche Junioren-Nationalmannschaft im Rudern gerade noch im letzten Moment eine Goldmedaille erringen konnten.

Was keiner weiß: Vorhergegangen war eine heiße Romanze im Trainingslager.
Denn ausgerechnet in Berlin-Grünau bei der Vorbereitung auf die U19-Weltmeisterschaften funkte es erheblich zwischen Mattes Schönherr, 17, aus Hohen Neuendorf und der hübschen Berlinerin Nora Peuser, 18. Seitdem sitzen die beiden privat „in einem Boot“. Dieses „steht“ sehr oft in Hohen Neuendorf.

Alles Söhne
Mutter Bettina Schönherr hat als Kinderkrankenschwester immer Freude am „Nachwuchs“. Sie schätzt es, wenn ihr Gold-Junge nun samt Freundin bei der Familie ist. „Wir sehen uns viel zu selten. Der Rudersport lässt nur wenig Zeit für Privates“, bedauert sie. Zuhause in Hohen Neuendorf ist man Trubel gewohnt. Schließlich haben Bettina und Lars Schönherr insgesamt vier Kinder, „alles Söhne“.

Hotel Mama
Die beiden 21-jährigen Zwillinge Hannes Schönherr und Justus Schönherr wissen als Studenten ebenso wie Goldjunge Mattes die Vorzüge vom „Hotel Mama“ zu schätzen. Das ist schön fürs zehnjährige „Nesthäkchen“ Moritz Schönherr. Nun lockert Nora Peuser den weitgehend männerdominierten Haushalt mit weib­lichem Charme auf. Im Eigenheim ist Platz genug und beim traditionellen Campingurlaub an der Ostsee heißt es, etwas zusammen­zurücken. Schwierig wird nur, noch mehr Fahrräder auf den väterlichen Pkw zu packen!

Eng im Boot
Enge sind Mattes Schönherr und Nora Peuser ja gewohnt, denn im Boot beim Rudern gibt es gerade mal soviel Platz wie unbedingt nötig. Damit kommen die beiden Spitzenathleten aber bestens zurecht, wie ihre sensationellen Erfolge zeigen. So kann Nora Peuser auf den jüngsten Titel als Vize-Weltmeisterin im Doppelzweier verweisen und hat damit ebenso das Siegerpodest in Litauen genossen wie Goldjunge Mattes Schönherr, der mit seinem Team im Achter gewann.

Fast verpasst
„Wir waren im Wettbewerb mit starken Mannschaften wie aus Großbritannien, Russland und den USA. Wir haben uns vor­genommen, dass wir schnell losstarten müssen, im Mittelfeld nur gering abfallen dürfen und dann im letzten Viertel der Zwei-Kilometer-Strecke voll loslegen. Wir hatten am Ziel sechs Meter Vorsprung, das bedeutet etwa eine Sekunde“, gibt Mattes Schönherr einen spannenden Einblick hinter die Kulissen des deutschen Spitzensports.

Immer dabei
Für die Familie war es damals eine harte Entscheidung, ihren kleinen Sohn in die Sport­schule nach Potsdam „abzu­geben“. Als Ausgleich ist zumindest ein Elternteil bei so ziemlich allen Wettbewerben und vielen Trainingslagern mit dabei. „Allerdings sind wir dann woanders untergebracht“, berichten sie.
Dadurch erfuhren sie von der Liebe im Trainingslager erst, als die beiden Star-Kanuten sich fürs private gemeinsame Boot entschieden hatten!
In Hohen Neuendorf sieht man Vater und Sohn oft zusammen laufen oder auf dem Rennrad. Eine sportliche Familie ist eben immer aktiv!